Wiederkehrende Einnahmen in FIXlight erfassen

So trägst du Gehalt, Untermiete oder andere regelmäßige Zahlungseingänge als Einnahme ein und nutzt Zahlungsinfos per E-Mail oder WhatsApp für Personen, die dir Geld schulden.

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Ein vollständiger Monatsüberblick braucht beide Seiten: was abgeht und was hereinkommt. In FIXlight legst du Einnahmen genauso an wie Ausgaben, nämlich als Vertrag. Der Unterschied liegt in der Zahlungsart. Dieser Artikel zeigt, worauf du dabei achten musst und welche Zusatzfunktionen es für Einnahmen gibt.

Warum die Zahlungsart entscheidend ist

FIXlight erkennt eine Einnahme an der Zahlungsart „Einnahme“. Nur Verträge mit dieser Zahlungsart zählen im Dashboard unter „Einnahmen“ und in den Auswertungen als Einnahme. Sobald du sie auswählst, ändert sich auch das Formular:

  • Aus „Empfänger“ wird „Absender / Vertragspartner“. Ein neuer Eintrag heißt dann „Neuer Absender“.
  • Aus „Zahlungskonto“ wird „Geldeingangskonto“, also das Konto, auf dem der Betrag eingeht.
  • Der Schalter „Geteilte Ausgabe (Anteile möglich)“ entfällt.
  • Neu hinzu kommen „Mahnverfahren sperren“ und „Zahlungsinfos senden“.

Eine Einnahme anlegen

  1. Öffne „Verträge“ und klicke auf das Plus-Symbol („Neue Fixkosten“).
  2. Wähle als „Zahlungsart“ den Eintrag „Einnahme“. Wähle sie am besten zuerst, damit sich die Feldnamen gleich anpassen.
  3. Wähle oder tippe unter „Absender / Vertragspartner“, von wem das Geld kommt, zum Beispiel deinen Arbeitgeber.
  4. Trage eine „Beschreibung“ ein, etwa „Gehalt“.
  5. Wähle das „Geldeingangskonto“.
  6. Setze „Startdatum“, „Betrag“, „Intervall“ und „Fälligkeitstag“ (den Tag, an dem das Geld üblicherweise eingeht).
  7. Entscheide über „Mahnverfahren sperren“ (siehe unten).
  8. Klicke auf „Speichern“.

Mahnverfahren sperren

Für Einnahmen kann FIXlight automatische Mahnungen per E-Mail verschicken, wenn eine Zahlung überfällig ist. Damit das funktioniert, braucht der Absender eine E-Mail-Adresse. Fehlt sie, lässt sich der Vertrag nicht speichern, und FIXlight zeigt: „Fürs Mahnverfahren braucht der Vertragspartner eine E-Mail-Adresse – oder sperre das Mahnverfahren.“

Für Gehalt, Kindergeld oder Rente willst du deinen Absender natürlich nicht mahnen. Aktiviere dort den Schalter „Mahnverfahren sperren“ („Keine automatischen Mahnungen für diesen Vertrag.“). Dann brauchst du auch keine E-Mail-Adresse.

Sind für offene Einnahmen Mahnungen fällig, zeigt das Dashboard oben „… Mahnung(en) versandbereit“ mit der Schaltfläche „Mahnlauf starten“. Verschickt wird erst, wenn du darauf klickst.

Zahlungsinfos senden

Schuldet dir eine Person regelmäßig Geld, etwa ein Untermieter, kann FIXlight ihr die Zahlungsdaten zuschicken. Aktiviere dazu „Zahlungsinfos senden“. Es erscheinen zwei Auswahlfelder:

  • „Wann soll die Info gesendet werden?“ – von „7 Tage vor Fälligkeit“ bis „3 Tage nach Fälligkeit“.
  • „Welche Vorlage soll verwendet werden?“ – in der Regel „Standard-Vorlage“.

Die E-Mail enthält Betrag, Fälligkeit und die IBAN deines Geldeingangskontos. Hinterlege dort also deine IBAN. Nach dem Versand zeigt der Schalter „Versendet am …“. Über „Zahlungsinfo erneut senden“ verschickst du die Info noch einmal, wahlweise „Nur nächste Fälligkeit“ oder „Alle Fälligkeiten (Zahlungsplan)“.

Voraussetzungen: Der Absender braucht eine E-Mail-Adresse, und für dein Konto muss ein E-Mail-Postfach zum Versenden eingerichtet sein. Klappt der Versand nicht, nennt FIXlight den Grund in einer Meldung.

Persönlich per WhatsApp

Unter den Zahlungsinfos findest du „WhatsApp-Nachricht“. FIXlight erstellt einen kurzen, freundlichen Textentwurf mit Fälligkeit, Betrag und IBAN. Mit „Neu formulieren“ lässt du dir eine andere Fassung vorschlagen, oder du änderst den Text selbst. Ist beim Absender eine Mobilnummer hinterlegt, öffnet „In WhatsApp öffnen“ den Chat mit dem fertigen Text. Ohne Mobilnummer kannst du den Text über „Kopieren“ übernehmen. Gesendet wird immer über deinen eigenen WhatsApp-Zugang, nicht von FIXlight.

Praxisbeispiele

Gehalt

FeldEingabe
ZahlungsartEinnahme
Absender / VertragspartnerName deines Arbeitgebers
BeschreibungGehalt
Geldeingangskontodein Girokonto
Betrag / Intervall / Fälligkeitstag2.450,00 / 1 / 27
Mahnverfahren sperrenan

Fällt das Gehalt in einem Monat höher aus, etwa durch Urlaubsgeld, buchst du die Zahlung im Vertrag ab, passt den Ist-Betrag an und hinterlegst über das Notiz-Symbol „Urlaubsgeld“.

Untermiete

Dein Untermieter zahlt monatlich 350 € zum 3. Du legst ihn als Absender mit E-Mail-Adresse an, lässt das Mahnverfahren aktiv und schaltest „Zahlungsinfos senden“ mit „3 Tage vor Fälligkeit“ ein.

Typische Stolpersteine

  • Einnahme taucht in den Auswertungen als Ausgabe auf: Prüfe die Zahlungsart. Nur „Einnahme“ wird als Einnahme gezählt. Selbst eingetippte Zahlungsarten wie „Gehaltseingang“ erkennt FIXlight nicht.
  • Speichern klappt nicht: Meist fehlt die E-Mail-Adresse des Absenders bei aktivem Mahnverfahren. Ergänze sie oder sperre das Mahnverfahren.
  • Zahlungsinfo-Schalter ist ausgegraut: Die Info wurde bereits verschickt. Nutze „Zahlungsinfo erneut senden“.
  • Falsche IBAN in der Zahlungsinfo: FIXlight nimmt die IBAN des Geldeingangskontos. Korrigiere sie unter „Konten“.

Häufige Fragen

Wie markiere ich eine Einnahme als eingegangen?

Genau wie eine Ausgabe: im Vertrag unter „Buchungen & Planungen“ über den Kreis oder, mit Bankanbindung, durch Zuordnen des Bankumsatzes. Details stehen im Artikel Das Dashboard: deine Monatsübersicht.

Kann ich schwankende Einnahmen erfassen?

Ja. Lege einen Vertrag mit einem typischen Betrag an und passe die einzelnen Raten bei Abweichungen an. Ändert sich der Betrag dauerhaft, nutze „Betragsänderungen ab Datum“, siehe Fälligkeiten, Preisänderungen und Vertragsende.

Frage nicht beantwortet? Sieh in Hilfe & FAQ nach oder schreib uns direkt.